Wie die Zeit vergeht …

heißt das aktuelle Werkstattthema der Kamuffel.

Was ist Zeit? Warum haben einige ganz viel und andere ganz wenig Zeit? Und wieso sagen ältere Menschen oft, dass die Zeit so schnell vergeht und dass man ja schon wieder so groß geworden sei? Viele Fragen, über die es sich lohnt nachzudenken.Dreimal pro Woche suchen die Kinder in gemeinsamen Unterrichtsphasen und mit Hilfe individueller Arbeitsmappen die Antworten auf all diese Fragen. Das Auslegen der Jahrhundertkette zeigte uns, was alles schon „vor unserer Zeit“ geschehen ist, Großmütter berichteten an zwei Tagen über ihre Kindheit vor 70, 80 Jahren. Gegenstände und Bilder aus vergangenen Zeiten wurden betrachtet und erforscht.

Geschichte sichtbar machen und Zeit be-greifen konnten die Kinder ebenfalls, indem sie ihre eigene Geburtstagskette auslegten. Wann wurde ich getauft? Wann lernte ich laufen? Wann verlor ich meinen ersten Wackelzahn? Kinderfotos wurden verglichen und auf einen Zeitstrahl geklebt.

Wie viele Monate hat ein Jahr. Woher haben sie ihre Namen? Wie viele Tage hat der Mai und wann habe ich genau Geburtstag? Beim Basteln und Auslegen der Jahreskreis-Kette wurden die 365 Tage eines Jahres gefädelt, geordnet und benannt.
In den kommenden 4 Wochen werden wir die Zeitspannen weiter verkleinern. Wie unterteilt sich eine Woche, ein Tag, eine Stunde? Wir freuen uns darauf…

Auch am Nachmittag gibt es verschiedene Angebote zum Werkstattthema „Zeit“.
Ein Jahreszeitenbeet wird im Schulgarten angelegt und der Bau einer Sonnenuhr ist in Planung.

Guck mal, die Pause ist doch noch gar nicht vorbei…!
Im Rahmen des Werkstattthemas „Wie die Zeit vergeht“ bauten die Kinder der Projekt-AG mit Frau Wolf und der Unterstützung von Herrn Kelz eine begehbare Sonnenuhr in unserem Schulgarten. Das war gar nicht so einfach – es musste eine Menge berechnet und gemessen werden. Nun ist sie fertig und eine echte Bereicherung für unser Außengelände (…und zur Kontrolle der Pausenzeiten)!

„Im Boden ist was los“

– das kann man wohl sagen…

Im Mai und im Juni haben die Kamuffel eine Reise in den Erdboden unternommen. Vorbei an Wurzelwerk, Kleingetier, Schätzen und Fossilien ging es durch die Schichten des Bodens mit seinen unterschiedlichen Bodenarten. Was es da alles zu entdecken gibt, zeigen sie auf den Bildern.

Bohnen wuchsen aus einem Samen heran und wurden größer und größer.
Erbsen hatten bei der Keimung so eine Kraft, dass sie Gipsblöcke zum Zerplatzen brachten.

Mit schwerem Gerät haben wir eine Bodenprobe im Garten entnommen und ausgewertet.

Kennt ihr den Saftkugler oder den Steinkriecher? Wir kennen noch den feuerspeienden Rüsselschwanz und den stacheligen Minifloh. (Wir haben vielleicht eine Fantasie!)

„Regenwurm, oh Regenwurm…“
Lumbri (Lumbri terrestris) ist unser ständiger Begleiter gewesen, wir haben über ihn gelesen, ihn beobachtet, kleine Experimente durchgeführt, ein Gedicht über ihn gelernt und seinen Lebensraum mit Bodenfarben auf Papier festgehalten.
Während unserer Ausgrabungen stoßen wir immer wieder auf interessante Funde. Genaue Infos über Fossilien werden wir auf unserer Klassenfahrt erfahren. Wir freuen uns schon auf unsere Reise zum Nothosauruscamp in Rüdersdorf.

Die neue Eva Grusche ist da!

Eva Grusche – so heißt die kleine Zeitung, die einige Eltern unserer Kinder mit viel Liebe und Engagement zusammenstellen und herausgeben.

Gleich zu Beginn des Schuljahres entstand die Idee eine Zeitung ins Leben zu rufen, die – für kleine und große Schulmitglieder gedacht – unser Schulleben begleitet. Der Name der Zeitung war bald gefunden: Eva Grusche (Evang. Grundschule) heißt das kleine Mädchen auf dem Titelbild und so heißt auch die Zeitung.

Nun ist bereits die zweite Ausgabe erschienen und für den Unkosten deckenden Preis von 70 Cent in der Schule erhältlich.

Danke an alle Eva Grusche Mitarbeiter!

Junifest

Aus dem geplanten Maifest wurde wegen der Wetterlage ein Junifest – um so besser, denn so feierten wir passend zum Kindertag am 1. Juni bei strahlendem Sommerwetter unser erstes Sommerfest.

Dank der Unterstützung der Eltern hatten alle kleinen und großen Festteilnehmer einen wunderbaren Tag bei Spielen, Stockbrot, Lagerfeuergesängen und Bratwurstduft … bis spät in den Abend.

Theater: „Ich esse, also bin ich“

… heißt das Theaterstück, dass die Kinder des 1. Jahrgangs zusammen mit Karina Helmuth (vom Kindertheater Freudenschrei und der Singschule Potsdam) zum Thema Gesunde Ernährung einstudiert haben.

Bei der Verdauungsreise durch den Körper war einiges los:
Im Dünndarm war es eng,
das Großhirn musste angerufen werden,
Cola löste einen Alarm aus,
und die Hülsenfrüchte brauchten mal wieder am längsten …!

Vielen Dank an Karina Helmuth, die es uns ermöglicht hat, sich der Gesunden Ernährung mal auf einer ganz anderen Ebene zu nähern.

Mai 2007

Aktion frisches Frühlingsgrün …

Frisches Frühlingsgrün verkauften die Kamuffel an mehreren sonnigen Nachmittagen im März am Eingang der Schule. Dank großer Nachfrage (Rechnen mit Geld mal ganz praktisch!) kam bald eine stattliche Summe zusammen. Der Erlös soll ein Kinderprojekt in der Dritten Welt unterstützen.

Kooperationspartner: fabrik potsdam

Am 17. Februar 2007 war es soweit – die 25 Kinder der 1. Klasse führten vor vielen Besuchern in der fabrik Potsdam ihren selbst entwickelten Tanz Kaleidoskop vor.

Wir waren alle sehr aufgeregt – es war ein absolut bereicherndes verbindendes Erlebnis. Wir bedanken uns bei Kathi und Ludo für ihre wunderbare Arbeit mit den Kindern und Tina Arnz für die tolle Komposition zu Kaleidoskop!
Kathi und Ludovic Fourest zur Arbeit mit der Evangelischen Grundschule Babelsberg:
„Kaleidoskop steht für viele kleine Teilchen, die sich immer wieder neu anordnen, begegnen, in Bewegung sind. In dieser Arbeit haben die Kinder sowohl sehr individuell als auch gemeinsam Bewegungen entwickelt. Obwohl die Kinder noch sehr jung sind, gab es von Anfang an eine beeindruckende Gruppendynamik, der wir einfach Raum gelassen haben. Wir proben seit Beginn des Schuljahres ein Mal wöchentlich in der fabrik Potsdam. Dieses Projekt wird auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt, so dass ein intensives Experimentieren mit Tanz möglich ist. Wir freuen uns schon darauf und bedanken uns bei Kindern und Lehrern.“