Eine Andacht zu Streit und Versöhnung

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Es gibt so viele unterschiedliche Gründe, um in Streit zu geraten, auch mit den besten Freunden.

Wenn man dann mittendrinsteckt, ist das wie eine Steinmauer, die zwischen uns steht.

Aber wir können auch Brücken bauen!!

 

Lest selber die Geschichte, die wir uns ausgedacht haben und wie sie enden könnte.

 

Max und Nina sind beste Freunde. Sie spielen gerne zusammen, auch wenn ihre Freunde sagen, sie seien ein Paar.

Manchmal streiten sie sich auch, so wie an diesem Tag.

„Nein, wir spielen Cowboy.“

„Nein, wir spielen Reiterhof.“

Wie immer will Nina am liebsten Reiterhof spielen und Max wie immer Cowboy.

„Ich habe genug!“ schreit Nina und springt auf.

„Nina warte doch.“  Schreit Max ihr hinterher, aber Nina kann nicht mehr zurück.

Auf dem Weg nach Hause schimpft sie vor sich hin: „Du eingebildeter Hohlkopf, du Pflaumenbirne!!“

So geht es uns allen manchmal. Wir streiten uns mit unseren besten Freunden und kommen aus der Sache nicht mehr raus.

 

Die Lila Kamuffel haben sich Gedanken gemacht, welche Wege es gibt um den Abgrund, den ein Streit hinterlässt, zu überbrücken.

Wir haben die Geschichte fünfmal enden lassen.

Lest selber:

Nina braucht eine Pause von Max und geht alleine nach Hause. Mit der Zeit verschwinden Ärger und Wut von ganz alleine.

Am nächsten Tag treffen sich die beiden wieder und beide sind sich einig, dass es den Streit eigentlich gar nicht wert war.

Schwamm drüber.

 

Max und Nina sind für den Nachmittag verabredet. Als es endlich soweit ist, versuchen sie ihr Problem zu lösen. Sie spielen eine halbe Stunde Cowboy und dann noch eine halbe Stunde Reiterhof. Danach müssen beide gehen.

Sie haben sich geeinigt.

 

Max läuft Nina hinterher.

„Entschuldigung, dass ich immer Cowboy spielen möchte. Heute spielen wir dein Spiel.“

Max gibt nach.

 

 

 

Max rennt Nina hinterher.

„Warum bist du denn so sauer?“

„Ich will heute so gerne Reiterhof spielen, weil ich ein neues Pferd bekommen habe.“

„Ach so, dann kann ich dich verstehen.“

Max fragt nach und lässt sich das Problem erklären.

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